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Fallstudie: Einsatz von Microbots einer österreichischen Universität
Die Einführung von Microbots, insbesondere des Robot Sweeper 8, an einer österreichischen Universität stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Automatisierung von Reinigungsaufgaben in Bildungseinrichtungen dar. Diese Fallstudie beschreibt die Herausforderungen, die Einrichtung, die Umsetzung und die Ergebnisse der Integration dieser Roboter und liefert Erkenntnisse und Erfahrungen, die für andere Universitäten, die ähnliche Automatisierungslösungen in Betracht ziehen, von Nutzen sind.
Die Herausforderung
Universitäten stehen vor besonderen Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der Sauberkeit, insbesondere in stark frequentierten Bereichen wie Fluren. Das Hauptziel dieses Projekts war es, die Reinigung langer Flure zu automatisieren, um so die Arbeitsbelastung des Reinigungspersonals zu reduzieren und einen reibungslosen Ablauf des Lehrbetriebs zu gewährleisten. Das Projekt wurde im ersten Quartal 2024 in Zusammenarbeit mit Strabag PFS und dem Händlerpartner Lloyd gestartet, wobei 20 Robot Sweeper 8-Geräte zum Einsatz kamen.
Ersteinrichtung und Implementierung
- Standortvorbereitung: Die Universität hatte zuvor keine Roboter anderer Hersteller verwendet. Sie entschied sich für den Robot Sweeper 8. Diese Entscheidung wurde durch die Effizienz des Kehrers auf kurzflorigen Teppichen, seine Eignung für schmale Flure sowie seine geringen Kosten und Wartungsanforderungen beeinflusst.
- Netzwerkintegration: Eine große Herausforderung bestand darin, die Roboter in das Netzwerk der Universität zu integrieren und dabei Probleme wie fehlende Zertifikate oder Firewall-Einstellungen zu überwinden. All diese kleinen Probleme wurden vom FieldBots-Team und den Mitarbeitern der Universität umgehend behoben.
- Technische Vorbereitungen: Die Sicherstellung einer zugänglichen WLAN-Verbindung und die Bereitstellung eines technischen Ansprechpartners waren entscheidende Schritte. Anhand detaillierter Gebäudepläne wurden die Installationsorte im Voraus festgelegt, um sicherzustellen, dass keine Notausgänge blockiert wurden.
Einrichtungsphase
- Überwachung und Optimierung: Eine kontinuierliche Überwachung während der Anfangsphase war von entscheidender Bedeutung. Das Feedback der Roboter half dabei, virtuelle Wände und Sperrbereiche zu schaffen, um Navigationsprobleme zu vermeiden. Bestimmte Umgebungen können dazu führen, dass Microbots stecken bleiben oder sich verheddern. Daher spielt es eine wichtige Rolle, Bereiche mit Kabeln und empfindlichen Geräten als Sperrbereiche festzulegen.
- Festgelegte Verantwortlichkeiten: Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, gab es eine klar definierte Setup-Phase, die sich über zwei Wochen nach dem Start erstreckte, mit einer dafür zuständigen Person, die für die Optimierung verantwortlich war.
Besonderheiten beim Robotikeinsatz in Bildungseinrichtungen
- Betriebszeiten: Die Reinigungsarbeiten wurden nachts durchgeführt, um Störungen für Studierende und Mitarbeitende zu vermeiden. Diese Überlegung gilt auch für die meisten anderen Arbeitsbereiche, in denen tagsüber der größte Personenverkehr herrscht. Die Roboter benötigen keine externe Lichtquelle und können daher problemlos im Dunkeln eingesetzt werden.
- Datenschutz und Sicherheit: Der Robot Sweeper 8 ist mit LiDAR anstelle von Kameras ausgestattet, wodurch Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet sind. Die Diebstahlschutzfunktionen wurden aktiviert und Aufkleber auf den Geräten angebracht, um Vandalismus zu verhindern. Wir freuen uns, dass wir sechs Monate nach der Markteinführung keine Meldungen über Diebstahl oder Vandalismus erhalten haben.
- Räumliche Eignung: Der Schwerpunkt lag auf der Reinigung kurzer Flure, da Treppen und niedrige Möbel in anderen Bereichen Einschränkungen mit sich brachten.
Erkenntnisse und Ergebnisse
Effizienz bei der zeitlichen Planung
Intelligente Zeitplanung: Durch die Verwendung von geteilten Karten konnten Roboter abwechselnd jede Nacht verschiedene Abschnitte des Korridors reinigen, wodurch der Batterieverbrauch optimiert und die Hardwarekosten gesenkt wurden.
Diebstahl und Vandalismus
Minimale Probleme: Entgegen anfänglichen Befürchtungen stellten Diebstahl und Vandalismus kein großes Problem dar. Kleinere Zwischenfälle, wie die manuelle Aktivierung von Robotern durch Schüler oder das Aufkleben von Augen, konnten schnell behoben werden. Im Falle der Kulleraugen haben wir uns entschieden, diese zu belassen, da sie dem Robot Sweeper 8 etwas mehr Persönlichkeit verliehen.
Leistungsüberwachung
Effizienzkennzahlen: FieldBots OS lieferte umfassende Leistungsdaten, die eine kontinuierliche Optimierung von Karten, Zeitplänen und Installationsorten ermöglichten, um die Effizienz der Flotte zu steigern.
Schlussfolgerung
Der Einsatz von Microbots der österreichischen Universität zeigte ein erhebliches Potenzial für die Automatisierung von Reinigungsaufgaben in halböffentlichen Räumen. Zu den wichtigsten Faktoren, die zum Erfolg beitrugen, gehörten eine effektive Netzwerkintegration, eine klare Kommunikation der Einrichtungsphasen und eine kontinuierliche Optimierung des Roboterbetriebs. Der Robot Sweeper 8 erwies sich als kostengünstige, zuverlässige Lösung, die den Benutzern vertraut war, was seine Akzeptanz und Integration im universitären Umfeld erleichterte.
Wenn Sie Ihren speziellen Anwendungsfall besprechen möchten, sei es auf Roboter- oder Softwareseite, können Sie einen Termin für ein Telefonat vereinbaren mit
Hinweis: Wir haben zu diesem Fall ein spezielles Whitepaper verfasst. Hier kostenlos herunterladen.